Ein Online Business zu starten ist leicht. Oder?

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EIN ONLINE BUSINESS ZU STARTEN IST LEICHT. ECHT?

Sag mal, ab welchem Moment hast du eigentlich ein Onlinebusiness?

Auf Social Media sehe ich täglich, wie scheinbar easy es ist, ein erfolgreiches Business aufzubauen. Da wir beide uns für sehr ähnliche Theme interessieren, wette ich, du siehst die gleichen Werbeanzeigen wie ich und sie verführen und vermitteln ein Bild, daß es nur dieses einen Schrittes oder Tricks bedarf. Und sie sehen schon lange nicht mehr unseriös aus und sind es auch nicht. Ein Detail wird nur immer verschwiegen.

Bei meiner täglichen heiss geliebten Arbeit als Online Business Coach sehe ich wie anders doch das reale Bild ist, sich ein Online Business aufzubauen. Es ist nicht schwierig im Sinne von kompliziert. Nein, es erfordert verdammt viel Geduld und Disziplin! Welche super Methode, seien es Facebook Ads, Webinare, Emailmarketing, Instagram Stories oder eine Facebookgruppe, auch immer verfolgt wird: Hinter jeder einzelnen steht exakt das selbe: Wenn du bei Null beginnst - verdammt viel Geduld und Disziplin. Ich wiederhole mich ganz absichtlich.

Diese Geduld wird sich auszahlen, wenn man dranbleibt, nach kleinen Rückschlägen nicht aufgibt.

Da ich momentan meine super Ladies-Gang in meiner "School of Slow"und drei sehr tolle Damen im Einzelcoaching über einen längeren Zeitraum auf ihrem Weg zum ersten Launch betreue, mache ich mir sehr oft Gedanken, was ein Business ist. Und ab welchem Zeitpunkt eigentlich DU, meine liebe Leserin ein Business hast. 

Hast du dir das mal überlegt?

Deine spontan Antwort im Kopf lautet bestimmt. "Na wenn ich es beim Finanzamt angemeldet habe." Oder "Na wenn ich eine Internetseite mit meinem Branding und einer aussagekräftigen Über-Mich-Seite am Start habe".

Babe, das ist KEIN Business. Auch wenn es noch so sehr danach aussieht. Es ist ein "Falscher Fuffziger" würden wir Berliner sagen.

Du hast ein Business ab dem Tag, an dem du deinen ersten 

Kunden hast. Einen einzigen Kunden. 

Mach nen echten Fuffziger daraus.


Ok, ok, ich geb dir zwei Beispiele.

Du hast ein Facebookseite und eine Facebookgruppe. Instagram, klar, das muss. Einen RedBubble Shop. Oder sogar noch Etsy und Spreadshirt dazu? Einen Blog, Pinterest Account. Pinterest! Brauchst du, um gefunden zu werden. Du hast ein Logo am Start, um professionell zu sein. Du hast dir Gedanken um dein Branding gemacht. Die Farben sitzen, um nun genau das auszustrahlen, was du bist und anbietest. Oh und bei LinkedIn und Xing hast du auch noch Profile, um als richtiges Business aufzutreten.

Erkennst du dich wieder? 

Wenn all dies dir null Umsatz beschert hast du kein Business. Es existiert nicht. Selbst wenn es korrekt angemeldet ist.

Auf's Gegenteil wartest du nun schon, stimmts? 

Stell dir vor, du bist leidenschaftliche Tortenfrau. Hui, vielleicht bist du ja wirklich eine? Bei jedem Geburtstag und jedem Fest ist deine Dekotorte dabei. Dich sprechen oft Menschen an, wie schön deine Werke sind. Schon länger überlegst du, ob sich damit Geld verdienen lässt... Aber wie?

Eine Bekannte fragt dich auf der Strasse, ob du nicht die bist, die diese tollen 3D-Dekotorten macht. Denn in der Schule ist sie jedesmal geflasht. Sie fragt, ob sie bei dir nicht eine Stunde Unterricht nehmen kann, um alle Tücken und das Material kennzulernen. Und was du dafür nehmen würdest.

DAS ist ein Business. Der Start. Wenn du einen einzigen Auftrag, einen einzigen Kunden hast.

Kein Logo, keine Seite, niente. ( Na klar solltest du, wenn die Anfragen mehr werden, mit deinem tollen Logo und etwas Social Media um die Ecke kommen.)

Wenn ich so durch Social Media scrolle, sehe ich daß wir alle immer unheimlich geschäftig sind. Immer wieder stelle ich fest, daß wir busy sein mit produktiv sein verwechseln.

Es fühlt sich gut an. Das beschäftigt sein. Es sieht von aussen cool aus, wie du so sitzt und tippst und an deinem Käffchen schlürfst. Hehe, genau wie ich in diesem Moment. Call me Hipster.

Von allem Seiten wirst du mit Infos, Anleitungen beschossen, was du alles tun musst, um ein Online Business oder überhaupt ein Business aufzubauen. Du jagst mal dieser und mal jener Strategie hinterher. Es ist fast unmöglich sich diesem Social Media Krach, so schön er auch daher kommt, zu entziehen und das Wesentliche wieder zu erkennen. Und das sind deine Umsätze. Wenn du mich auch nur ein wenig kennst, dann weißt du, daß bei mir Umsätze immer mit echtem Wert für meine Kundinnen gemeint sind. 

Ich bin fest davon überzeugt, daß selbst das "Busy sein" für viele von uns eine willkommene Ausrede ist, schnell, aufzugeben, hinzuschmeissen. Denn auch wenn es uns nicht so bewusst ist, verspüren wie Befriedigung über unsere wunderschön zusammengepinnten Inspirationen, aber innerlich große Unzufriedenheit, weil uns das irgendwie doch nicht Richtung echten Kunden gebracht hat. 

Und zack, haben wir den vermeintlichen Beweis, daß das alles viel zu anstrengend und zeitaufwändig ist. 

Vorgestern hatte ich mit meinen Kursmädels unseren Co Working Termin und da ergab sich der Satz: " UmsÄtze kommen vom UmsEtzen". Wenn auch anders geschrieben, hehe.

Deine Astrid ❤︎

Wie weit bist du mit deinem Business? Bei welchen vermeintlich wichtigen Arbeiten verzettelst du dich oft?