Was du wirklich brauchst

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Was du wirklich brauchst

Letztens habe ich die Netflix-Doku "Minimalism - A Documentary About the Important Things " geschaut, den Trailer kiekste hier. Das Thema Minimalismus interessiert mich sehr - ich erlebe immer wieder wie befreit ich mich fühle, wenn ich zum Beispiel meinen Kleiderschrank ausmiste.

Vor 2 Jahren sind wir mit unseren zwei Jungs ganz bewusst von einem Haus mit 4 Etagen - wenn man alles vom Keller bis zum Dachgeschoss mitzählt - in eine Wohnung ohne Garten gezogen. Zu dieser Entscheidung beglückwünschen wir uns heute noch, denn plötzlich haben wir viel mehr Zeit füreinander.

Weniger Zimmer zum aufräumen, weniger Räume, die als Abstellkammer dienen (eigentlich sogar keiner mehr), keine Gartenarbeit, stattdessen auf der Terrasse sitzen und lesen. Mein Mann hegt und pflegt seine Tomatenpflanzen- Babies. Das zweite Auto, das wir auf dem Land brauchten - sofort abgeschafft.

Was brauchen wir eigentlich wirklich?

Darüber hab ich nach der Doku nachgedacht, darüber sinniere ich tatsächlich sogar ziemlich oft. Welche DINGE brauche ich wirklich, welche nicht? Das ist gar nicht so leicht zu identifizieren in einer Welt, die mir täglich zuruft, was ich so alles brauchen müssen muss.

Stell dir vor, dich schließt jemand aus deiner Wohnung/deinem Haus aus und sagt dir, dass du ALLES wiederhaben kannst, was du besitzt.

Es sei denn du ERINNERST dich daran. :)

Wieviel wäre das schon? Deine liebsten Kleider und Schuhe. Deine wertvollsten Bücher. Deine Fotos, Computer, Handy. Aber was war noch mal in den Kellerkisten, welche Küchensachen hast du genau? Ganz zu schweigen von den kaputten Elektronikgeräten, unzähligen Kabeln, alte Dokumente - da hättest wahrscheinlich Schwierigkeiten, dich daran zu erinnern.

Und warum? Weil sie wertlos für dich sind. Weil du solche Dinge nur hortest. Aber weder brauchst noch nutzt. Ja, sie belasten dich sogar. Die hässliche Figur, die nicht weggeworfen werden darf, weil Schwiegermama sie geschenkt hat. Millionen Kinderzeichnungen, die man einfach nicht alle aufheben KANN. (Ja, ich hab viele heimlich weggetan und das Herz schmerzt dabei). Alte Klamotten, in die man irgendwann mal wieder passen möchte, hehe.

Onlinebusiness abgespeckt und zeitlich machbar

Auch mein Onlinebusiness halte ich minimalistisch. Ich nutze Software, die easy ist und nicht viel Einarbeitungszeit erfordert. Sie muss mich unterstützen und mir Zeit sparen. Wie zum Beispiel Squarespace für meine Webseite (I love it). Zoom für Webinare, weil es top stabil ist (I love it).

Ich arbeite ergebnisorientiert. Das bedeutet, dass ich Prioritäten setzen muss und gleichzeitig Abstriche machen. Was ist wichtiger? DEN perfekten Font für meine Webseite auszusuchen oder ein Angebot zu schreiben? Letzteres, denn das Angebot hält mein Onlinebusiness am Leben, da es mir Einkommen bringt.

Ich mache nicht "was man so machen muss". Ich poste nicht täglich auf Facebook, ich habe keinen superstylischen Instagram Account. Dafür einen echten. Um dir meine Inhalte zu zeigen, nutze ich die Medien, die mir irre Spaß bringen. Um meine Leidenschaft zu dir überschwappen zu lassen. Wie diesen Newsletter zu schreiben oder Webinare zu geben und meine Scherze mit den Teilnehmerinnen ganz live zu machen.

Wenn dir meine Art des effizienten Arbeitens, das auch noch Spaß macht, gefällt, abonniere doch gern meinen Lieblingsletter.

Die Macher der Doku, die sich "The Minimalists" nennen, sagten so wunderbar am Ende des Films:

"Love People, Use Things - The Opposite Never Works."

Mich interessiert sehr, was Minimalismus für dich bedeutet. Ich freu mich auf deinen Kommentar. ❤︎