Willkommen in meinem Lieblingsbusiness

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Kreativ sein ist meine Liebensliebe Hey, du liebe Kreative! Ich freue mich sehr, daß du den Weg zu mir gefunden hast. Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen,(oder doch?) nehme ich an, daß dein Herz für die Kreativität, für schöne Farben, für wunderbare Grafiken und Illustrationen schlägt. Es kann auch gut sein, daß du so eine wie ich bist, die ihr Einkommen mit grafischen, illustrativen oder einfach wunderschön kreativen Arbeiten verdient.

Ich bin so aufgeregt und stolz, daß ich es geschafft habe, diesen Blog, dieses Lieblingsbusiness endlich auf den Weg zu bringen! Ich bin eine echte Computertante! Mein Mann nennt mich "Compigirl", weil ich oft und lange und gerne vor der silbernen Kiste sitze. Aber ich sag dir, als Illustratorin einen ganzen echten Blog anzulegen ist schon eine Nummer. Normalerweise arbeite ich mit Illustrator und Photoshop. Mit Jimdo habe ich mir meine passende Portfolioseite angelegt und Social Media, wie Facebook oder Instagram zu starten, ist auch kein Hexenwerk. Aber ein Blog?

Erst habe ich mich durch die Technik gewurschtelt! Diesen Blog hoste ich auf Wordpress. Ich hätte nicht gedacht, daß ich das Wort "hoste" mal so lässig hinwerfen kann. Ich wollte vielmehr Kontrolle über Aussehen, Wandelbarkeit und Inhalt des Blogs. Ein tolles Theme in schönen Farben soll her!  Auch diese Suche und ein paar Fehlversuche habe mich zu diesem Aussehen des Blogs gebracht, wie du es genau in diesem Augenblick siehst. Plugins! Ich wusste gar nicht wieviele Plugins es für Wordpress gibt, es müssen Millionen sein. Nungut, auch dieses Thema habe ich in mein Kreativhirn eingepflanzt und nun siehst du beispielsweise an der Seitenleiste Instagram, daß ich per Plugin dorthin plazieren konnte.

Puh, alles klar, die Technik steht soweit, I like! Natürlich habe ich mir schon vorm Loslegen genaue Gedanken gemacht, warum ich diesen Blog überhaupt starten möchte. Ich sag dir eins. Ich stand immer auf der anderen Seite. Auf der Aufkeinenfallbloggen-Seite. Ich hab ein paar Blogversuche gestartet, denn fasziniert hat mich das Thema schon. Und so habe ich ab und an gepostet, was ich illustriert habe, wie eine Ausstellung war oder wie man Muffintoppers basteln kann. Ich fand mich schnell frustriert, denn irgendwie kam gar nichts zurück. Kaum jemand hat kommentiert, achja, vielleicht, weil auch kaum Besucher auf meinem Blog waren. Und ich hab empfunden, daß Bloggen irgendwie mühsam ist. Fotos schießen, bearbeiten, den ganzen Text schreiben - das dauert ja Stunden und dann kommentiert niemand? So legte sich immer sehr schnell virtueller Staub auf meine Blogversuche.

Kreativ sein kann verdammt hart sein

Ja hallihallo, warum bloggst du dann jetzt, wenn du es so doof findest, möchtest du mich jetzt bestimmt fragen? Die Antwort ist recht einfach. Weil ich abgeben möchte. Viel abgeben möchte. An dich, liebe Kreative, die du mit den selben Problemen zu kämpfen hast, wie ich. Ich habe erkannt, was ich beim ersten Bloggen vergessen habe. Dich. Ich habe dich nichts gefragt, ich habe noch nicht mal darüber nachgedacht wer meinen Blog überhaupt liest. Nun bist du schon da, weil ich genau dich erreichen möchte.

Hi!

Ich will ehrlich mit dir sein. Denn ich sage dir von Herzen, wie toll es ist, Künstlerin oder Designerin zu sein. Ich liebe es, mich inspirieren zu lassen und Neues zu schaffen. Das verursacht bei mir ein riesiges Glücksgefühl. Jedoch kreativ zu sein, kreativ zu arbeiten und zugleich Businesswoman zu sein kann echt hart sein. Ich behaupte sogar, daß du manchmal Phasen hattest, in denen du alles hinschmeissen wolltest. Genau wie ich.

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Mein Weg hierher

Ich habe 10 Jahre in Festanstellung als Modedesignerin bei Adidas gearbeitet. Ich liebte diesen Job! Nach der Geburt meiner zwei Söhne verschoben sich meine Interessen. Natürlich auch , weil ich einfach älter geworden war und etwas neues beginnen wollte. Du wirst das von dir selbst kennen. Gerade als künstlerische Person kannst nicht einfach jahrelang das Gleiche machen. Mich selbstständig machen, das war mein Ding, meine Idee! (Mein Ding ist die Selbstständigkeit mehr denn je!)

2009 bekam ich einen Anruf von Therese aus Fürth, die vorschlug, einen Illustratorenstammtisch zu gründen. Daß es noch mehr gab, die das lieben, was ich liebe, war mir schon irgendwie klar. All diese Leute persönlich zu treffen, fand ich mehr als aufregend! An dem Abend , als ich dann tatsächlich schüchtern den Raum betrat und mich bekannt machte, fühlte ich mich plötzlich absolut wie ich selbst. Angekommen.

2010/2011 kam der Handmade/Dawanda-Boom nach Deutschland. Ich war extrem  fasziniert und wußte sofort, daß das genau meine Ästhetik ist. Ich besuchte den Hello Handmade Designmarkt in Hamburg und fiel fast vom Stuhl. Hätte ich da einziehen können, ich hätt's sofort getan.

Nachdem ich 2012 nach exakt 10 Jahren meinen sicheren Job kündigte,stürzte ich mich voller Optimismus in die Selbstständigkeit.

Und scheiterte.

Ich wollte so gern auch Teil der tollen  Handmade-Szene sein. Ich ging voll auf in meinen Projekten, jedoch meine Produkte verkauften sich nicht gut. Ich habe alles hergestellt, einfach aus der Lust heraus. Tassen.Schmuck.Postkarten.Buttons.Kunstprints.Sogar eine kleine T-Shirtkollektion für Kinder habe ich entwickelt. Den Traum vom Illustrieren und damit Geld verdienen hatte ich parallel genau so stark und habe hier und da kleine schöne Aufträge bekommen. Ich hatte viel Zeit, aber irgendwann war das Ende des Geldes erreicht.

Aus der Not heraus, musste ich umdenken! Ich habe mir klar gemacht, daß mein Kopf nur in den Wolken hängt. Versteh mich nicht falsch. Als Kreative musst du spinnen,träumen, der Realität entfliehen können. Ich jedoch habe den Punkt des Geld verdienens nicht ernst genommen. Es war mir lästig und ich war oft beschämt überhaupt Geld zu fordern, obwohl meine Kunden alle happy waren. Es ist das vielbesagt Mindset, deine Einstellung zum Bezahltwerdern, die über Hopp oder Topp entscheidet.

Kurzum, ich verpasste meinen handgemachten Produkten eine Radikalkur und konzentriere mich nun auf das eine Produkt, das ich am meisten liebe: Grußkarten. Was das Illustrieren betrifft, habe ich nur noch Aufträge angenommen, die mich erleuchten und inspirieren. Die die ich später stolz in meinem Portfolio zeigen möchte. Und ein dritter Zweig tat sich auf, Clip Arts. Nein, nicht diese fiesen Powerpoint-Männchen aus den 90ern, sondern handillustrierte Grafiken, die man erwerben und dann für seinen Kunden oder ein privates Projekt benutzen kann. All dies zusammen genommen, in Verbindung mit einem klaren Layout auf meiner Portfolioseite und meinen Socialmediakanälen haben mein kränkelndes Business in ein sehr gesundes verwandelt. Du kannst das auch, es ist nicht schwierig! Du musst einfach nur wissen wie.Und ich will es dir zeigen.

Wem ich helfen möchte

Weisst du, ich habe diesen Blog gestartet, weil ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit genau all diese Infos gebraucht hätte, um durchzustarten. Ich bin eine echte Freundin des Fehlermachens. Nur durch Fehler lernst du, durch Fehler kommst du voran! Ich hätte mir sehr gerne einige lange Umwege erspart und ich bin happy, wenn ich dir viele Abkürzungen zeigen kann. Wenn du eine von den folgenden Powergirls ist, wirst du bei mir richtig aufgehoben sein:

  • Mädels,Mamas, Frauen, die ihr Geld mit einem eigenen kreativen Business verdienen
  • Bloggergirls, die die Gestaltung ihres Blogs gern selbst in die Hand nehmen
  • Illustratorinnen, die es satt haben, nicht von ihrer Kunst leben zu können
  • Grafikerinnen, die Kundenillus sehr gern selbst machen wollen
  • Inspirierte, die mal wieder illustrieren wollen, aber nicht dazu kommen
  • Frauen, die wie ich, ein handgemachtes Produkt verkaufen, aber damit stagnieren
  • Mädels, die mega interessiert sind, wie man sich überhaupt im Kreativbereich selbstständig macht
  • Verzweifelte, die sich fragen, wie sie denn jetzt ihre Umsatzsteuervoranmeldung erledigen
  • Grafikjunkies, Illustrationsliebende und Schriftenverehrende, die Inspiration lieben
  • Frauen, die verdammt noch mal, mit ihren kreativen Arbeiten genug Geld verdienen möchten, daß sie davon leben können

Erkennst du dich wieder? Ich könnte diese Liste weiterspinnen, aber du spürst genau, um wen es hier geht. 37

Die brotlose Kunst muss nicht sein, Baby

Ja, du bist kreativ. Vielleicht eine Künstlerin,eine Selbermacherin. Den Kern der ganzen wunderbaren Selbstständigkeit habe ich lange nicht wahrhaben wollen. Wenn du dich dafür entschieden hast, mit Illustrationen, Grafiken, deinem schönen Blog, dein Geld zu verdienen, dich selbstständig zu machen, hast du viele Ziele.

Das wichtigste und unumstößlichste Ziel, ist, ein vernünftiges Einkommen zu haben.

Das betone ich wieder und wieder. Denn wie gut du auch bist, wieviel Lob du auch bekommst, wieviel Fans du auf Facebook hast. Du hast kein Business wenn du kein Geld damit verdienst. Mein Blog vereint die Liebe zur Illustration, zur Grafik, zur Kreativität mit dem unbedingten Ziel, auch den Gegenwert in Euro zu bekommen. Und sich dabei gut zu fühlen. Ich habe mich entschieden, an deiner Seite zu sein. Mit Ehrlichkeit, mit Rat, mit Tat und mit viel Herz. Da ich Berlinerin bin, sogar mit Herz und Schnauze. :)

An was ich glaube

  • Selbstständigkeit gibt dir die Freiheit, die du brauchst um, kreativ zu sein
  • Freiheit ist das wertvollste Gut. Lebe im Einklang mit deiner Arbeit, so wie du es dir von Herzen wünschst
  • Künstlerin sein, bedeutet nicht, kaum Einkommen zu haben
  • Daß du mit deiner kreativen Selbstständigkeit es schaffst, genug Geld zu verdienen, um davon leben zu können

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Astrid, Her mit den Fresh News, Illutipps und Schreibtischtalks!

Nun bist du dran, meine liebe ganz neue Leserin. Wer bist du? Was ist deine kreative Tätigkeit? Was liebst du an deinem Job, was nervt dich unendlich und immer wieder?